Die Manipulation in der Chiropraktik

Unter Manipulation wird in der manuellen Medizin der therapeutische Gebrauch der Hände verstanden [HOOPER 2005; GREENMAN 1998]. Ein Bereich der Manipulation ist die Mobilisation mit Impuls (engl. thrust). Dabei sollen unter biomechanischen Gesichtspunkten die Gelenkflächen mit einem einmaligen schnellen Impuls, geringer Kraft und kleiner Amplitude (high velocity low amplitude – HVLA) voneinander gezogen werden [vgl.„Die Manipulation in der Chiropraktik“ weiterlesen

Augenmotorik und Bildschirmarbeit

Die motorische Steuerung und Regelung der Augen (Okulomotorik) als auch die motorische Steuerung und Regelung der Wirbelsäule (Vertebralmotorik) sind funktionell eng miteinander verschaltet. Dieses Zusammenspiel beider motorischer Systeme wird als Visuomotorik bezeichnet [6]. Zusammen mit dem Gleichgewichtssystem (vestibulären System) sind diese maßgeblich für das körperhaltungsregulierende System verantwortlich. Durch langandauernde monotone Tätigkeiten an Bildschirmarbeitsplätzen kann es„Augenmotorik und Bildschirmarbeit“ weiterlesen

Die funktionelle Kinetik der Scapula und das Impingementsyndrom

Jede Bewegung setzt voraus, dass sie gegen die Schwerkraft zielorientiert gesichert ist (funktionelle Stabilisierung). Bei Bewegungen des Armes oder kleinmotorischen Aktivitäten der Hände und Finger (Mobilpunkte) müssen diese durch die zentrale Kybernetik des Schultergürtel-Rumpf-Bereiches stabilisiert werden (Fixpunkte). Die funktionelle Stabilisierung des Schulterblattes (Scapula) als Artikulationspartner des Humerus spielt dabei die entscheidende Rolle. Die Scapula wird„Die funktionelle Kinetik der Scapula und das Impingementsyndrom“ weiterlesen