Die Manipulation in der Chiropraktik

Unter Manipulation wird in der manuellen Medizin der therapeutische Gebrauch der Hände verstanden [HOOPER 2005; GREENMAN 1998]. Ein Bereich der Manipulation ist die Mobilisation mit Impuls (engl. thrust). Dabei sollen unter biomechanischen Gesichtspunkten die Gelenkflächen mit einem einmaligen schnellen Impuls, geringer Kraft und kleiner Amplitude (high velocity low amplitude – HVLA) voneinander gezogen werden [vgl.„Die Manipulation in der Chiropraktik“ weiterlesen

Die funktionelle Kinetik der Scapula und das Impingementsyndrom

Jede Bewegung setzt voraus, dass sie gegen die Schwerkraft zielorientiert gesichert ist (funktionelle Stabilisierung). Bei Bewegungen des Armes oder kleinmotorischen Aktivitäten der Hände und Finger (Mobilpunkte) müssen diese durch die zentrale Kybernetik des Schultergürtel-Rumpf-Bereiches stabilisiert werden (Fixpunkte). Die funktionelle Stabilisierung des Schulterblattes (Scapula) als Artikulationspartner des Humerus spielt dabei die entscheidende Rolle. Die Scapula wird„Die funktionelle Kinetik der Scapula und das Impingementsyndrom“ weiterlesen

Neurophysiologische Grundlagen des Einsatzes der Strobobrille

Eine Strobobrille ist eine Shutterbrille (Verschlussbrille), die dem Träger der Brille zeitlich und partiell visuelle Informationen vorenthält. Dies geschieht durch definierte Verschlüsse eines oder beider Brillengläser. Das Gehirn des Nutzers muss damit bei temporär fehlenden visuellen Informationen lernen, externe Bewegungen im visuellen Umfeld verstärkt zu antizipieren. Damit ist die Strobobrille ein neuronales Trainingsgerät, mit der„Neurophysiologische Grundlagen des Einsatzes der Strobobrille“ weiterlesen

Das Gehirn macht den Rückenschmerz!

Schmerzen des Bewegungssystems, insbesondere am Rücken- und den großen Gelenken der Extremitäten, sind die überwiegenden Beschwerden, mit denen uns die Menschen in der Chiropraktik aufsuchen. Doch nur selten ist eine organische Schädigung durch eine Entzündung oder eine Gewebeveränderung die Ursache der Schmerzen. Zumeist gehen die Schmerzen und Einschränkungen auf Muskelfehl- und Muskelverspannungen auf der Basis„Das Gehirn macht den Rückenschmerz!“ weiterlesen

Neurophysiologische Grundlagen der sensomotorischen Therapie mit labilen und instabilen Unterlagen

Die sensomotorische Therapie resp. das sensomotorische Training bekommt nicht nur in der Rehabilitation, auch im leistungsorientierten Training unter Begriffen wie „neurozentriertem Training“ und „Neuroathletiktraining“ eine zunehmende Aufmerksamkeit. Das Gehirn rückt  in den Fokus eines breiteren Interesses. Im Folgenden stelle ich die entsprechenden neurophysiologischen Grundlagen dar, um ein Verständnis für die Steuerung und Regelung des posturalen„Neurophysiologische Grundlagen der sensomotorischen Therapie mit labilen und instabilen Unterlagen“ weiterlesen

Das kranio-zervikale Beschleunigungstrauma

Bei Beschleunigungsverletzungen der HWS wird zwischen dem Contact-Trauma und dem Non-Contact-Trauma differenziert. Beim Contact-Trauma kommt es zu einer direkten Krafteinwirkung auf den Kopf, bspw. nach Verkehrs-, Sport-, Arbeits- oder Haushaltsunfällen. Beim Non-Contact-Trauma (kontaktloses Beschleunigungstrauma) stellen ultraschnelle Beschleunigungen von Kopf und HWS die ursächliche Gewalteinwirkung dar. Das kontaktlose Beschleunigungstrauma entsteht häufig durch Auffahrunfälle im Straßenverkehr, die„Das kranio-zervikale Beschleunigungstrauma“ weiterlesen

Biokybernetik der Motorik

Erst Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde die Information als Objekt der Wissenschaft entdeckt. Diese Entdeckung hat unsere technisch-zivilisatorische und geistig-wissenschaftliche Welt gleichermaßen revolutioniert! Weite Bereiche des Lebendigen, die bisher keiner naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise zugänglich waren, werden durch die neue Sichtweise verstanden. Es ist also logisch, das Nervensystem als angewandte Informationstheorie, Kybernetik und Systemtheorie zu interpretieren. Oder„Biokybernetik der Motorik“ weiterlesen

Funktionelle Aspekte der Schmerztherapie – Teil 5

In dieser fünfteiligen Artikelserie stelle ich Ihnen grundlegende Überlegungen zur funktionellen Schmerztherapie des Bewegungssystems dar. Funktionell bedeutet in diesem Zusammenhang, das zum einen Schmerzen, verursacht durch Funktionsstörungen der zentralmotorischen Steuerung, angegangen werden, das wir aber auch einen neuro-logischen, holistischen Ansatz zur nachhaltigen Beseitigung der Schmerzen wählen. In diesem fünften und abschließenden Teil stelle ich Ihnen„Funktionelle Aspekte der Schmerztherapie – Teil 5“ weiterlesen

Funktionelle Aspekte der Schmerztherapie – Teil 4

In dieser fünfteiligen Artikelserie stelle ich Ihnen grundlegende Überlegungen zur funktionellen Schmerztherapie des Bewegungssystems dar. Funktionell bedeutet in diesem Zusammenhang, das zum einen Schmerzen, verursacht durch Funktionsstörungen der zentralmotorischen Steuerung, angegangen werden, das wir aber auch einen neuro-logischen, holistischen Ansatz zur nachhaltigen Beseitigung der Schmerzen wählen. In diesem vierten Teil geht es ganz um das„Funktionelle Aspekte der Schmerztherapie – Teil 4“ weiterlesen

Funktionelle Aspekte der Schmerztherapie – Teil 3

In dieser fünfteiligen Artikelserie stelle ich Ihnen grundlegende Überlegungen zur funktionellen Schmerztherapie des Bewegungssystems dar. Funktionell bedeutet in diesem Zusammenhang, das zum einen Schmerzen, verursacht durch Funktionsstörungen der zentralmotorischen Steuerung, angegangen werden, das wir aber auch einen neuro-logischen, holistischen Ansatz zur nachhaltigen Beseitigung der Schmerzen wählen. In diesem dritten Teil geht es um die Darstellung„Funktionelle Aspekte der Schmerztherapie – Teil 3“ weiterlesen