Augenmotorik und Bildschirmarbeit

Die motorische Steuerung und Regelung der Augen (Okulomotorik) als auch die motorische Steuerung und Regelung der Wirbelsäule (Vertebralmotorik) sind funktionell eng miteinander verschaltet. Dieses Zusammenspiel beider motorischer Systeme wird als Visuomotorik bezeichnet [6]. Zusammen mit dem Gleichgewichtssystem (vestibulären System) sind diese maßgeblich für das körperhaltungsregulierende System verantwortlich. Durch langandauernde monotone Tätigkeiten an Bildschirmarbeitsplätzen kann es … Weiterlesen Augenmotorik und Bildschirmarbeit

Die funktionelle Kinetik der Scapula und das Impingementsyndrom

Jede Bewegung setzt voraus, dass sie gegen die Schwerkraft zielorientiert gesichert ist (funktionelle Stabilisierung). Bei Bewegungen des Armes oder kleinmotorischen Aktivitäten der Hände und Finger (Mobilpunkte) müssen diese durch die zentrale Kybernetik des Schultergürtel-Rumpf-Bereiches stabilisiert werden (Fixpunkte). Die funktionelle Stabilisierung des Schulterblattes (Scapula) als Artikulationspartner des Humerus spielt dabei die entscheidende Rolle. Hier gibt´s den … Weiterlesen Die funktionelle Kinetik der Scapula und das Impingementsyndrom

Das Gehirn macht den Rückenschmerz!

Schmerzen des Bewegungssystems, insbesondere am Rücken- und den großen Gelenken der Extremitäten, sind die überwiegenden Beschwerden, mit denen uns die Menschen in der Chiropraktik aufsuchen. Doch nur selten ist eine organische Schädigung durch eine Entzündung oder eine Gewebeveränderung die Ursache der Schmerzen. Zumeist gehen die Schmerzen und Einschränkungen auf Muskelfehl- und Muskelverspannungen auf der Basis … Weiterlesen Das Gehirn macht den Rückenschmerz!

Neurophysiologische Grundlagen der sensomotorischen Therapie mit labilen und instabilen Unterlagen

Die sensomotorische Therapie resp. das sensomotorische Training bekommt nicht nur in der Rehabilitation, auch im leistungsorientierten Training unter Begriffen wie „neurozentriertem Training“ und „Neuroathletiktraining“ eine zunehmende Aufmerksamkeit. Das Gehirn rückt  in den Fokus eines breiteren Interesses. Im Folgenden stelle ich die entsprechenden neurophysiologischen Grundlagen dar, um ein Verständnis für die Steuerung und Regelung des posturalen … Weiterlesen Neurophysiologische Grundlagen der sensomotorischen Therapie mit labilen und instabilen Unterlagen

Funktionelle Aspekte der autochthonen Muskulatur

Unter der autochthonen Muskulatur wird die ortsständige (=autochthone) Rückenmuskulatur verstanden, welche aus den Rami posteriores des jeweiligen segmentalen Spinalnerven innerviert wird und in die Fascia thoracolumbalis eingehüllt ist. Dieser Muskelkomplex liegt dicht der Wirbelsäule an und hat eine primär Wirbelsäulenstabilisierende und –koordinierende Funktion (Tiefenstabilisierendes System) (Hamilton 2012; Richardson et al. 2009). Laden Sie sich diesen … Weiterlesen Funktionelle Aspekte der autochthonen Muskulatur

Die Visuomotorik

Die motorische Steuerung und Regelung der Augen (Okulomotorik) als auch die motorische Steuerung und Regelung der Wirbelsäule (Vertebralmotorik) sind funktionell eng miteinander verschaltet. Dieses Zusammenspiel beider motorischer Systeme wird als Visuomotorik bezeichnet (Friedrich & Seidel 2017). Zusammen mit dem vestibulären System sind diese maßgeblich für die Aufrechterhaltung des posturalen Systems verantwortlich. Laden Sie sich diesen … Weiterlesen Die Visuomotorik

Das kranio-zervikale Beschleunigungstrauma

Bei Beschleunigungsverletzungen der HWS wird zwischen dem Contact-Trauma und dem Non-Contact-Trauma differenziert. Beim Contact-Trauma kommt es zu einer direkten Krafteinwirkung auf den Kopf, bspw. nach Verkehrs-, Sport-, Arbeits- oder Haushaltsunfällen. Beim Non-Contact-Trauma (kontaktloses Beschleunigungstrauma) stellen ultraschnelle Beschleunigungen von Kopf und HWS die ursächliche Gewalteinwirkung dar. Das kontaktlose Beschleunigungstrauma entsteht häufig durch Auffahrunfälle im Straßenverkehr, die … Weiterlesen Das kranio-zervikale Beschleunigungstrauma

Die funktionelle Muskelschwäche

Muskelabschwächungen (Myoinhibitionen) können strukturelle und funktionelle Ursachen haben. Zu den strukturellen Ursachen gehören zum einen die Schädigungen eines oder mehrerer peripherer Nerven (z.B. durch Kompression / Irritation oder eine Neuritis), auf der anderen Seite zentrale Störungen durch Ischämien, welche eine Impulsweiterleitung zum Rückenmark (partiell) unterbinden. In der klinischen Schmerztherapiepraxis überwiegen jedoch die funktionellen Inhibitionen, weswegen … Weiterlesen Die funktionelle Muskelschwäche

Neurophysiologische Muskeltypisierung

In meinem Blogbeitrag vom 10.10.2017 habe ich eine Klassifikation der Skelettmuskelschichten vorgeschlagen und beschrieben. Außer Acht habe ich eine neurophysiologische Muskeltypisierung gelassen. Diese beschreibe ich nun im Folgenden. Wenn Sie hier klicken, dann gibt´s den Beitrag als PDF! Tonische und phasische Muskulatur Die Begrifflichkeiten tonische und phasische Muskulatur tauchen immer wieder in der Fachliteratur auf, … Weiterlesen Neurophysiologische Muskeltypisierung

Steuerung der Motorik

In diesem Beitrag beschäftige ich mich in vier Punkten mit theoretischen Überlegungen zur Steuerung der Motorik. Nach der Darstellung der posturalen Reaktionen, der segmentalen Koordination und der Kontrolle der Körperhaltung komme ich abschließend zu der Organisation der posturalen Programme. Laden Sie sich diesen Beitrag hier als PDF herunter! Posturale Reaktionen Die posturalen Reaktionen (posturalen Programme) … Weiterlesen Steuerung der Motorik