Die funktionelle Kinetik der Scapula und das Impingementsyndrom

Jede Bewegung setzt voraus, dass sie gegen die Schwerkraft zielorientiert gesichert ist (funktionelle Stabilisierung). Bei Bewegungen des Armes oder kleinmotorischen Aktivitäten der Hände und Finger (Mobilpunkte) müssen diese durch die zentrale Kybernetik des Schultergürtel-Rumpf-Bereiches stabilisiert werden (Fixpunkte). Die funktionelle Stabilisierung des Schulterblattes (Scapula) als Artikulationspartner des Humerus spielt dabei die entscheidende Rolle. Hier gibt´s den … Weiterlesen Die funktionelle Kinetik der Scapula und das Impingementsyndrom

Funktionelle Aspekte der autochthonen Muskulatur

Unter der autochthonen Muskulatur wird die ortsständige (=autochthone) Rückenmuskulatur verstanden, welche aus den Rami posteriores des jeweiligen segmentalen Spinalnerven innerviert wird und in die Fascia thoracolumbalis eingehüllt ist. Dieser Muskelkomplex liegt dicht der Wirbelsäule an und hat eine primär Wirbelsäulenstabilisierende und –koordinierende Funktion (Tiefenstabilisierendes System) (Hamilton 2012; Richardson et al. 2009). Laden Sie sich diesen … Weiterlesen Funktionelle Aspekte der autochthonen Muskulatur

Das kranio-zervikale Beschleunigungstrauma

Bei Beschleunigungsverletzungen der HWS wird zwischen dem Contact-Trauma und dem Non-Contact-Trauma differenziert. Beim Contact-Trauma kommt es zu einer direkten Krafteinwirkung auf den Kopf, bspw. nach Verkehrs-, Sport-, Arbeits- oder Haushaltsunfällen. Beim Non-Contact-Trauma (kontaktloses Beschleunigungstrauma) stellen ultraschnelle Beschleunigungen von Kopf und HWS die ursächliche Gewalteinwirkung dar. Das kontaktlose Beschleunigungstrauma entsteht häufig durch Auffahrunfälle im Straßenverkehr, die … Weiterlesen Das kranio-zervikale Beschleunigungstrauma

Die funktionelle Muskelschwäche

Muskelabschwächungen (Myoinhibitionen) können strukturelle und funktionelle Ursachen haben. Zu den strukturellen Ursachen gehören zum einen die Schädigungen eines oder mehrerer peripherer Nerven (z.B. durch Kompression / Irritation oder eine Neuritis), auf der anderen Seite zentrale Störungen durch Ischämien, welche eine Impulsweiterleitung zum Rückenmark (partiell) unterbinden. In der klinischen Schmerztherapiepraxis überwiegen jedoch die funktionellen Inhibitionen, weswegen … Weiterlesen Die funktionelle Muskelschwäche

Schichten der Skelettmuskulatur – eine Klassifikation

Der Effektor der posturalen Programme ist die Skelettmuskulatur. Diese können wir nach verschiedenen Kriterien unterteilen, wobei sich alle Einteilungen gegenseitig einschließen! Neuroanatomische EinteilungBiomechanisch-anatomische EinteilungFunktionell-anatomische Einteilung (lokal-globale Einteilung) Laden Sie sich diesen Beitrag hier als PDF herunter! 1. Neuroanatomische Einteilung In der neuroanatomischen Einteilung differenzieren wir die autochthone von der heterochthonen Muskulatur. Autochthone Muskulatur: Wird aus dem … Weiterlesen Schichten der Skelettmuskulatur – eine Klassifikation

Ursachen für Ihre Rückenschmerzen

Wenn wir uns mit Rückenschmerzen und deren Ursachen beschäftigen scheint es naheliegend zu sein, uns die passiven Strukturen wie den Knochen, Bändern und Kapseln, aber v.a. (warum auch immer) die Bandscheiben anzusehen. Das werde ich hier jedoch nicht tun! Warum nicht? Weil diese Strukturen in den wenigsten Fällen die Ursache der Rückenschmerzen sind, höchstens nach … Weiterlesen Ursachen für Ihre Rückenschmerzen

Komponenten der Motorik

Voraussetzung für jede Bewegung ist die Absicherung gegen die Schwerkraft! Nur auf dieser Systemstabilität ist eine zielgerichtete Motorik möglich. Bei jeder Extremitätenbewegung verändert sich der Körperschwerpunkt nach dem Gesetz der Aktion und Reaktion. Die Kybernetik des ZNS aktiviert Muskel­gruppen, welche die rechtzeitige Einstellung der Fixpunkte und Mobilpunkte sicherstellen. Bereits vor einer Bewegung muss vom ZNS … Weiterlesen Komponenten der Motorik